September 2016
Die Kritiken zur eben erschienenen Aufnahme der Violin- und Viola-Sonaten von Dmitri Schostakowitsch finden sich unter "Kritiken CDs"

Freie Presse
April 2016
"Beeindruckend waren weiterhin die Durchsichtigkeit und Feinabstimmung der Interpretation. [...] Mit Mirjam Tschopp war eine exzellente Solistin zu erleben. Sie zeigte sich ungemein wandelbar im Ton, vermochte bei langen Noten voluminös aufzutrumpfen, an anderer Stelle elektrisierend schlank zu klingen. Zudem verfügte die Musikerin über hinreichend Reserven in Sachen Tempo und Beweglichkeit, um ihren mit dem Orchester oft kompliziert verzahnten Part gebührend zur Geltung kommen zu lassen."
(Volker Müller)

Zwickau - Saygun Violakonzert

Volksblatt Liechtenstein
April 2016
"In "Un poco triste" des 1935 gestorbenen Josef Suk vermochte die Geigerin einen ausgezeichneten Dialog mit dem Pianisten zu führen. [...] "Madrigal Sonata" von Bohuslav Martinu ertönte mit vielen Facetten (dramatisches Tempo, scharfe Synkopen, tiefe Intensität, Dialoge unter Solisten) und ganz kontrastiv seine "Promenades" am Schluss. Dort waren der Triumph des Lebens, Humor, Puppentänze und erneut die vorzügliche Qualität der Ausführenden zu hören. Sie stellten alle Facetten der Form und des Inhaltes mit Bravour vor - zu tiefer Freude und dankbarer Anerkennung der Konzertbesucher."

Triesenberg - Trio Flöte, Violine/Viola, Klavier

Volksblatt
September 2015
"Die Besucher reisen von weit her an, denn man weiss um die Besonderheit dieser Aufführungen. [...] Jedem Instrument sind solistische Aufgaben gestellt, die von den Musikem nicht nur bravourös gemeistert, sondem im gemeinsamen Musizieren zum beglückenden Ergebnis wurden. Lang anhaltende Stille, dann viel Begeisterung."
(Christine Grubauer)

Kammermusik im Vituskircherl - Schubert Oktett

Krone
September 2015
"Die Instrumentalistengruppe besticht mit ihren technischen Fähigkeiten und der unbändigen, stilistischen Feinschliff pflegenden Musizierlust. [...] Jubelnder Applaus!"
(Balduin Sulzer)

Kammermusik im Vituskircherl - Schubert Oktett

Bonner Rundschau
Dezember 2014
Musikalisches Feuerwerk "Zu einem musikalischen Ereignis wurde das Konzert am Mittwoch im Kammermusiksaal [...]. Nicht nur die schon wegen der ungewöhnlichen Besetzung entlegene Literatur waren Zündstoff für ein musikalisches Feuerwerk, sondern vor allem die hohe Interpretationslust, die [die Musiker] an den Tag legten. [...] Tschaikowskys Sextett wird wohl am nachhaltigsten im Gedächtnis der zahlreichen Zuhörer geblieben sein, denn diese Komposition ist auf leidenschaftlichen Ausdruck und temperamentvolle Ausbrüche programmiert. Die sechs Musiker liessen sich die kompositorischen Geschenke für ihre energiegeladene Interpretation nicht entgehen: In aberwitzigen Tempi flogen die rhythmisierten Synkopen dahin, genauso innig wirkten die russisch anmutenden Themen, nicht zuletzt überzeugend das anrührende Innehalten in den choralhaften Einschüben. Ein Wechselbad der Gefühle, ein Konzert auf hohem Niveau."

Beethovenhaus Bonn - Streichsextett mit Mandelring-Quartett & Maximilian Hornung

Oberösterreichische Nachrichten
September 2014
"Dazwischen die noch immer verstörende Sonate für Violine und Violoncello, die aber zum Besten gehört, was Ravel geschrieben hat und die beiden Solisten fordert. Vor allem dann, wenn man den durch die Uraufführungsgeigerin Héléne Jourdan-Morhange überlieferten Ideen des Komponisten gerecht zu werden versucht. Wie spielt man Musik mit "säuerlichem Geschmack"? Tschopp und Pözlberger wussten es und erreichten dabei eine tiefgreifendere Dimension."

Kammermusik im Vituskircherl - Ravel Duo

Der Tagesspiegel
Mai 2014
Das Mandelring Quartett holt sich im Kammermusiksaal zwei Gäste dazu - und liefert einen klangsatten, furiosen Abend. "Hoher Bogendruck, Verve: Tschaikowskys "Souvenir de Florence" hebt mit verzweifelt-jauchzendem Aufschrei der Primgeige an. Ein Kaltstart auf 180. Der Aufruhr der Sinne lässt sich auch nicht besänftigen, als im Adagio cantabile Serenadengesänge über apartem Pizzicato angestimmt werden – es ist die Ruhe vor dem nächsten Sturm. Es folgen wahnwitzige Accelerandi und virtuos verstrickte Kontrapunktik samt finaler Raserei, die aber punktgenau ins Ziel führt. Die legendäre Homogenität des Quartetts erfährt ihre Entsprechung in kongenialer Polyphonie: Man lässt den Gästen den Vortritt bei den solistischen Partien, artikuliert jedoch auch zu sechst wie mit einem Atem."

Philharmonie Berlin - Streichsextett mit Mandelring-Quartett & Gustav Rivinius

Anzeiger Burgdorf
Mai 2014
"Intensiv und packend zeichnete die Bratschistin das leidenschaftliche Aufbegehren, die leisen Momente der scheinbaren Schicksalsergebenheit nach. Als die letzten Takte des finalen Adagios verklungen waren, herrschte Totenstille. Erst zögernd fanden die Zuhörer in den verdienten Applaus, der dafür umso höher aufbrandete."

Burgdorf - Rezital Beethoven, Enescu, Schostakowitsch

Basellandschaftliche Zeitung
Dezember 2013
"Erste Höreindrücke besagen, dass diese exzellente Geigerin den Versuchungen, die in diesem Konzert lauern, mit überlegter und beseelter Sachlichkeit entging. Dem entsprach im Eingangsallegro das Orchester mit vereinzelt betonter Ruppigkeit, der es aber jedes Mal schöne Zurücknahmen folgen liess, in denen Tschopp sich behauptete. Das Andante nahmen beide vielleicht betont langsam, damit Tschopp ihr schönes Legatospiel ungestört und unsentimental aussingen konnte. Am schlüssigsten gelang der Schlusssatz, in dem sich Mendelssohnsche Virtuosität mit seiner Heiterkeit glücklich verbanden."

Basel - Mendelssohn Violinkonzert e-moll

Südwest Presse / Fränkische Nachrichten
Juli 2012
"Tschopp beeindruckte mit sicherer Technik und einer kraftvollen und tragfähigen wie schlackenlosen Tongebung, die manchmal fast spröde aber dabei sehr expressiv daherkam […]. Voll jugendlichen Feuers, temperamentvoll und dennoch diszipliniert präsentierte sich die Allemande, voll virtuoser Gelöstheit die abschliessende Gigue. Der spektakulärste, unterhaltsamste und wohl auch am meisten beeindruckende Teil dieser Matinee war da freilich schon vorausgegangen in Form der "Märchenbilder" von Robert Schumann. In Tschopps fulminantem Bratschenpart jedenfalls legte dieses Instrument seine ganze Schüchternheit ab, schien sich - in leidenschaftlichem Austausch mit dem gleichfalls spektakulär eingreifenden Pianisten - gegen die vorgegebene Rolle regelrecht aufzulehnen und ein bewegtes Plädoyer in eigener Sache zu halten."

Bad Mergentheim - Rezital Bach, Mendelssohn, Schumann

Schweriner Volkszeitung
Oktober 2011
Dramatik und filigraner Zauber "Sie hatte den richtigen Zugriff auf das Werk, konnte der Dramatik mit energischer Geste beikommen und daneben zart den lyrisch träumenden Passagen folgen. Sie hatte den großen Ton, um in melodischen Linien schwelgen zu können und filigranen Zauber für das feine virtuose Gewebe."

Schwerin - Prokofjew Violinkonzert Nr. 1

Ostsee-Zeitung
Oktober 2011
"Mirjam Tschopp spielte das Violinkonzert von Prokofjew deutlich im Geiste des damals noch jungen Komponisten, der - nach eigenem Bekunden - die Neigung hatte, "dem Publikum die Zunge herauszustrecken", nichts für Liebhaber des wohligen Geigenklanges. Mit sauberer Technik und eindrucksvoller (im Mittelsatz temporeicher) Virtuosität, was bei diesem Konzert, das kaum eine Schwierigkeit ausläßt, etwas heißen will; mit herben, ja auch harschen Klängen, mit einer kleinen Distanz auch in den lyrischen Passagen, und ohne sentimentale Glättungen."

Schwerin - Prokofjew Violinkonzert Nr. 1

Tiroler Tageszeitung
April 2011
"Mirjam Tschopps Geigen- und Bratschenspiel hat in jeder Phase­ Fantasie, Schönheit und Autorität."

Innsbruck - Rezital Bartók, Themessl UA

El Tribuno
September 2009
"Mirjam Tschopp spielte von Beginn an mit grosser Innigkeit, zeigte Sensibiltät und eine ätherische Persönlichkeit. […] Ihr Andante war von seltener Lieblichkeit und ihr Presto-Finale hielt die Zuhörer in Atem."

Salta - Mendelssohn Violinkonzert e-moll

General-Anzeiger Bonn
April 2009
Wie aus einem Guss "Diese Trio-Kombination zeigte spiel- wie klangtechnisch bereits eine ganz vorzügliche Übereinstimmung. Das betraf alle dynamischen und artikulatorischen Belange und Interpretationsdetails. Die Werkdarstellungen wirkten wie aus einem Guss und liessen doch immer wieder auch Raum für die individuelle Note und spezifische Tonschönheit jedes Einzelnen. […] Mit viel Verve ging man Beethovens einleitende Marcia an, kostete die eigenartige Kombination von tieftraurigem und verhangenem Adagio und rasantem Scherzo voll aus und begegnete dem prägnanten Allegretto alla Polacca mit Munterkeit und Energetik. Die melodisch-harmonischen Schönheiten und auch die rhythmischen Reize des Dohnányi-Werkes erschienen dann ganz besonders intensiv nachgezeichnet, im klangreichen Tutti wie in den jeweiligen Solo-Passagen (dabei endlich auch einmal solchen der edlen Viola)."

Beethovenhaus Bonn - Streichtrio mit Mikhail Ovrutsky & Nicolas Altstaedt

Schwerin-News.de
März 2009
"Wer diesem Konzert beiwohnte und ansonsten nicht zu theatralisch-blumigen Bemerkungen neigt, musste zugeben: Hier verschmolz eine Künstlerin mit ihrem Instrument, hier wurde nicht irgendein Stück konzertiert, hier wurden Emotionen, Leidenschaft und Hingabe zelebriert. […] Eine musische Liebeserklärung eines Komponisten an eine begnadete Künstlerin – das ist natürlich nicht zu toppen."

Schwerin - Bacri Violinkonzert Nr. 3

Mitteldeutsche Zeitung
März 2009
Mit geschickter Bogenführung "Mirjam Tschopp gab das Konzert mit viel Mut zur Musik und zum grossen Ton, wiewohl der Solopart sehr hoch liegt. […] Dank ihrer geschickten Bogenführung zauberte Tschopp viele Farben ins Spiel, brillierte in den Kadenzen und kadenzhaften Einschüben, wagte krasse Sforzati und beglückte mit einem aussergewöhnlich edlen Pianoton."

Dessau - Klughardt Violinkonzert

Kölner Rundschau
Februar 2009
Wechselnde Stimmungen "Musikalischen Empfindungsreichtum erfordern auch Schumanns Märchenbilder. Mit Hingabe und Temperament versenkten sich Mirjam Tschopp und Carl Wolf in die reizvollen Charakterstücke, die die Zuhörer in ein Wechselbad der Gefühle tauchten. Überaus tonsinnlich ist das Spiel der jungen Bratschistin, die im 3. Satz virtuos auftrumpfte und hier auch gelegentliche klangliche Zuspitzungen nicht scheute. Sehr ausgewogen war das Zusammenspiel mit dem sensibel reagierenden Pianisten."

Abtei Brauweiler - Schumann Märchenbilder

Kölner Stadt-Anzeiger
Januar 2009
Ausgewogenheit und Feingefühl "Ob in dem aufbrausend virtuosen dritten Satz oder in dem innigen Wiegenlied am Schluss – Mirjam Tschopp an der Viola und Carl Wolf entwickelten einen intensiven kammermusikalischen Dialog, in dem sich kein Instrument in den Vordergrund spielte. Ausgewogenheit und Feingefühl prägten das Spiel."

Abtei Brauweiler - Schumann Märchenbilder

La Nacion
Juni 2007
"Ihre herausragenden Fähigkeiten bestätigte diese junge Interpretin in Mendelssohns Violinkonzert, in dem sie ein reiches Temperament und eine fundierte Technik zeigte und dem sie einen höchst überzeugenden Ausdruck verlieh. Schöner Ton, Geschmeidigkeit in der Bogenführung und ausgeprägtes melodisches Gespür kennzeichnen das Spiel von Mirjam Tschopp, die mit einer feinen, aber auch kraftvollen Musikalität auf sich aufmerksam machte."

Buenos Aires, Mendelssohn Violinkonzert e-moll

Cellesche Zeitung
Januar 2006
"Wie eine filigrane, sorgfältige Chirurgin drang sie mit souveräner Ruhe bis zur Essenz einer jeden Phrase, eines jeden Motivs vor und enthüllte seine Bedeutung."

Celle - Saint-Saëns Rondo capriccioso

Badisches Tagblatt
November 2005
"Vom ersten Ton an musizierte Mirjam Tschopp mit bestechender Sanglichkeit und in nicht nachlassenden Spannungsbögen, was auch ihre Solo-Kadenz im ersten Satz zu einem musikalischen Aha-Erlebnis machte."

Baden-Baden - Mendelssohn Violinkonzert e-moll

Badisches Tagblatt
August 2005
"Mirjam Tschopp präsentierte einen leidenschaftlich-temperamentvollen Solo-Part, unterbrochen von innigen, sehr sensiblen Szenen. Rasante Virtuosität im Wechsel mit hingebungsvollem Singen vermittelte den Eindruck eines musikalischen 'Zuckerbrot und Peitsche'."

Baden-Baden - Bartók Violinkonzert Nr. 2

Eleftheros
April 2005
"Sie beherrscht die Geheimnisse des Instruments und gab eine vollkommene und disziplinierte Wiedergabe. Mit schönem Ausdruck, klarer Phrasierung und fokussiertem Ton liess sie die Musik beredt fliessen."

Thessaloniki - Beethoven Violinkonzert

Kölnische Rundschau
Dezember 2003
"Es bedarf schon einer so sattelfesten Interpretin wie Mirjam Tschopp, um diesen Glanzlichtern wundervolle Leuchtkraft zu verleihen. Was sie ihrem Part an inniger Kantilene und bravouröser Attacke entlockte, verdient höchste Bewunderung."
(Curt Diederichs)

Philharmonie Köln - UA Bacri Violinkonzert Nr. 3

Luzerner Zeitung
August 2002
"Eine veritable Rarität dieses Rezitals war die Souveränität, mit der Mirjam Tschopp sowohl als Geigerin wie auch als Bratschistin brillierte."

Lucerne Festival - Rezital Schumann, Bacri UA, Ravel

L'Arena Verona
September 2000
"Mirjam Tschopp zeigte sich als sensible Instrumentalistin, die mit interessanten Klangfarben und grosser technischer Reinheit die Phrasen mit bestem Stilempfinden nachformte. Den lebhaften Applaus im vollen Theater verdankte sie mit der Zugabe des in Weichheit und beinahe ekstatischer Konzentration ziselierten, fabelhaften Andante."

Verona - Mozart Violinkonzert G-Dur

Neue Zürcher Zeitung
März 1995
"Mirjam Tschopp – ein souveränes Début: Die 18jährige Geigerin hat in ihrer noch jungen Karriere schon viel erreicht. Und mit diesem breiten Erfahrungshintergrund meisterte die Gymnasiastin nun auch ihr Tonhalle-Début souverän. Den Solopart in Mozarts Violinkonzert A-Dur gab sie temperamentvoll, mit grossem, intensivem Ton, makelloser Intonation und sorgfältiger Artikulation."

Tonhalle Zürich - Mozart Violinkonzert A-Dur