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| Presse |
"Dieses höchst dankbare Werk braucht eine einfühlsame und empfindsame Solistin, um den vielen Stimmungen gerecht zu werden. Die grossartig beredte Schweizerin Mirjam Tschopp besitzt just diese Qualitäten. Sie verleiht der Einleitung Wärme und Heiterkeit und trifft verblüffend genau die glühende Mystik des langsamen Satzes. Das deklamierende, beinahe lustige Finale ist leidenschaftlich und rhythmisch pointiert." "Mirjam Tschopp ist als Geigerin wie auch als Bratschistin ausgebildet. Sie gewann 2000 den Max Rostal Wettbewerb für Bratsche. Ihre Fähigkeiten auf der Geige sind kein bisschen geringer, wie diese Aufnahme zeigt. Ihre Technik ist durchwegs hervorragend, und ihre Konzentrationsgabe hebt sie über viele gleichaltrige, weniger geformte Musiker." "Die Interpretationen in dieser Reihe haben diese Qualität besonders gut eingefangen, da sie durchwegs direkt im Ausdruck, farbenfroh gespielt, sehr einfühlsam dirigiert und hervorragend aufgenommen sind. Im Violinkonzert wird Mirjam Tschopp besonders eindrücklich mit einem wohl sehr schwierigen Solopart fertig." "Diese Eloquenz macht die Solistin Mirjam Tschopp zu einem Erlebnis, das wirklich ein solches ist, weil wir gar nicht anders können, als hörend mitzuerleben und gewissermassen szenisch mitzuempfinden, was Ahmed Sayguns episches Werk zu berichten weiss." "Saygun war einer Fülle von stilistischen Einflüssen ausgesetzt, die in vielfältiger Weise in seine Tonsprache eingegangen sind. Seine Spätwerke entziehen sich einer Kategorisierung weitgehend, und die vierte Sinfonie und das Violinkonzert, zu dem die vorzügliche Schweizer Geigerin Mirjam Tschopp tonschönen Zugang findet, gehören zu den persönlichsten Werken des Komponisten." "Mirjam Tschopp steht vollständig über den Anforderungen des Werkes, in dramatischer sowie in poetischer Hinsicht." "Mirjam Tschopp und das WDR-Sinfonieorchester verhalfen dem Konzert zu einer umjubelten Uraufführung. Es bedarf schon einer so sattelfesten Interpretin wie Mirjam Tschopp, um diesen Glanzlichtern wundervolle Leuchtkraft zu verleihen. Was sie ihrem Part an inniger Kantilene und bravouröser Attacke entlockte, verdient höchste Bewunderung." "Sie beherrscht die Geheimnisse des Instruments und versteht die Ansprüche des Beethovenschen Konzerts, das die Krönung der Violinkonzerte ist. Sie gab eine vollkommene und disziplinierte Wiedergabe. Mit schönem Ausdruck, klarer Phrasierung und fokussiertem Ton liess sie die Musik beredt fliessen." "Ekstatischer Gesang und schlichter Dialog: Bacris Konzert Nr. 3 für Violine und Orchester, vom WDR in Auftrag gegeben und in der Philharmonie uraufgeführt, erlaubt dank seiner Nähe zur überlieferten Rhetorik und Formenwelt einen leichten Zugang. Vor allem, wenn es so klar und leidenschaftlich interpretiert wird wie von Mirjam Tschopp und Semyon Bychkov am Pult des WDR-Sinfonieorchesters." "Das Themenmaterial wurde vom Orchester ständig entwickelt und war die Grundidee des Dialogs mit der Violinistin Mirjam Tschopp, die in absolutem Gleichgewicht und mit kontrollierten Crescendi und Pianissimi spielte. Im Larghetto gab das Orchester eine Annäherung an den ätherischen Charakter des Werkes, der von der Innerlichkeit der solistischen Kantilene ergänzt wurde. Die Solistin gestaltete, frei von technischen Schwierigkeiten, die Melodie durchsichtig, verinnerlicht und mit Tiefe. Das Rondo war ein erdiges und stürmisches Finale mit starken Klangfarben."
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"Vom ersten Ton an musizierte Mirjam Tschopp mit bestechender Sanglichkeit und in nicht nachlassenden Spannungsbögen, was auch ihre Solo-Kadenz im ersten Satz zu einem musikalischen Aha-Erlebnis machte." "Mirjam Tschopp verbindet seltene spielerische Eleganz und tonliche Brillanz." "Mirjam Tschopp präsentierte sich bei diesem Preisträgerkonzert als absoluter künstlerischer Höhepunkt. Vom ersten Ton vermischte Tschopp Poesie mit erotischer Leidenschaft, einen feinen Dialog ebenso mit den Soli des Orchesters spinnend. Ihr elegischer Ton war rein, künstlerisch vollendet. Meisterhaft phrasiert in klarer Diktion waren die musikalischen Elemente dieses zauberhaften Konzertes." "Hernach wechselte Mirjam Tschopp für die Sonate von Johannes Brahms auf die Bratsche. Im Allegro amabile wurde deutlich, dass sie ihre emotionale und tongewaltige Spielweise auf der Viola fast noch besser zum Ausdruck bringen kann als ohnehin schon auf der Violine." "Mirjam Tschopp präsentierte einen leidenschaftlich-temperamentvollen Solo-Part, unterbrochen von innigen, sehr sensiblen Szenen. Rasante Virtuosität im Wechsel mit hingebungsvollem Singen vermittelte den Eindruck eines musikalischen 'Zuckerbrot und Peitsche'." "Mit Mirjam Tschopp erlebte das Publikum in Rimski-Korsakows Konzert-Fantasie und später in Saint-Saëns' Introduction et Rondo capriccioso eine bravouröse Solistin. Wie eine filigrane, sorgfältige Chirurgin drang sie mit souveräner Ruhe bis zur Essenz einer jeden Phrase, eines jeden Motivs vor und enthüllte seine Bedeutung." "Ein ausladendes, emotionales Werk voll illustrativer Dramatik. Tschopp spielt einfühlsam, melancholisch, lustvoll. Ari Rasilainen dirigiert die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz: groß orchestrierte Bilder, rhythmisch, sinnlich und brachial. Entdecken!" "Eine veritable Rarität dieser Rezitals war die Souveränität, mit der Mirjam Tschopp sowohl als Geigerin wie auch als Bratschistin brillierte." "Ihr Ravel war ausgezeichnet schreitend, das eröffnende Allegretto war perfekt getroffen und der zynische Blues reich an Nuancen." "Mirjam Tschopp zeigte sich als sensible Instrumentalistin, die mit interessanten Klangfarben und grosser technischer Reinheit die Phrasen mit bestem Stilempfinden nachformte. Den lebhaften Applaus im vollen Theater verdankte sie mit der Zugabe des in Weichheit und beinahe ekstatischer Konzentration ziselierten, fabelhaften Andante." "Musik auf höchstem Niveau: In der nur wenige Wochen vor Schostakowitschs Tod entstandenen Violasonate schaffte es Mirjam Tschopp auf fesselnde Weise, die Viola in ihrer klanglichen Vielfalt entfalten zu lassen. Der trockene, spröde Stil dazu klangliche Wärme in ausgedehnten lyrischen Teilen kamen eindrücklich zum Ausdruck." "Ihr Spiel hat neben der heute unabdingbaren Perfektion etwas sehr Individuelles, vor alle Virtuosität schiebt sich etwas sehr Persönliches im Umgang mit dem Klang, eine eigenständige Handschrift, die sich einprägt." "Mirjam Tschopp – ein souveränes Début: Die 18jährige Geigerin hat in ihrer noch jungen Karriere schon viel erreicht. Und mit diesem breiten Erfahrungshintergrund meisterte die Gymnasiastin nun auch ihr Tonhalle-Début souverän. Den Solopart in Mozarts Violinkonzert A-Dur gab sie temperamentvoll, mit grossem, intensivem Ton, makelloser Intonation und sorgfältiger Artikulation." |
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