"Diese Eloquenz macht die Solistin Mirjam Tschopp zu einem Erlebnis, das wirklich ein solches ist, weil wir gar nicht anders können, als hörend mitzuerleben und gewissermassen szenisch mitzuempfinden, was Ahmed Sayguns episches Werk zu berichten weiss."
(klassik heute)



Die 2016 bei GENUIN erschienene Schostakowitsch-CD des Duo TschoppBovino erhielt überwältigende Kritiken und wurde für den ICMA (International Classical Music Award) nominiert.

Weitere Informationen zum Duo TschoppBovino finden sie auf der Website des Duos.





Mirjam Tschopp

Seit ihrem Solo-Debüt mit dreizehn Jahren übt Mirjam Tschopp, geboren 1976 in Zürich, eine vielfältige internationale Konzerttätigkeit als Geigerin und Bratschistin aus. Dabei nehmen die beiden Instrumente in ihrem musikalischen Schaffen ebenbürtige Plätze ein; in Rezital- und Kammermusik-Programmen wechselt sie mit Leichtigkeit zwischen Geige und Bratsche.

 

Ihr besonderes Interesse für die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts führte zur engen Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten und vielen Uraufführungen. So hat Mirjam Tschopp neben anderen eigens für sie komponierten Werken das ihr gewidmete 3. Violinkonzert von Nicolas Bacri mit dem WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Semyon Bychkov mit grossem Erfolg uraufgeführt (Video). Ihre bei cpo erschienenen Einspielungen der Violin- und Violakonzerte von Ahmed Adnan Saygun erhielten hervorragende Kritiken in der Fachpresse und führten zu Einladungen von erstklassigen Klangkörpern.

 

Als passionierte Kammermusikerin hat sie sich in Ensembles mit Anne-Sophie Mutter, dem Mandelring-Quartett, Josef Suk, Maximilian Hornung, Nicolas Altstaedt, Martin Stadtfeld, Enrico Bronzi, Gustav Rivinius, Reto Bieri und vielen anderen einen Namen gemacht. Von 2010 bis 2015 konzertierte sie äusserst erfolgreich mit dem italienisch-schweizerischen Klaviertrio  Trio des Alpes. Als Duo TschoppBovino widmet sie sich zusammen mit dem Pianisten Riccardo Bovino seit 2004 intensiv dem Sonaten-Repertoire. Die 2016 erschienene Einspielung des Duos der Violin- und Viola-Sonaten von Schostakowitsch wurde für die International Classic Music Awards nominiert und von der internationalen Presse mehrfach als Referenzaufnahme bezeichnet.

 

Als Solistin spielt sie mit Orchestern wie dem WDR Sinfonieorchester Köln, der Dresdner Philharmonie, den Berliner Symphonikern, der Camerata St. Petersburg, der Orquesta Sinfónica Nacional Argentina, dem Presidential Symphony Orchestra Ankara, Dem Bilkent Symphony Orchestra Ankara, den Dortmunder Philharmoniker, der Mecklenburgischen Staatskapell, dem Sinfonieorchester Basel, dem Stuttgarter Kammerorchester und dem Zürcher Kammerorchester und arbeitete mit Dirigenten wie Semyon Bychkov, José Serebrier, Pinchas Steinberg, Ari Rasilainen, Marc Piollet, Howard Griffiths, Luis Gorelik, Gürer Aykal, Rengim Gökmen, Gabriel Feltz und Matthias Foremny zusammen.

 

Sie trat im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin, im Lincoln Center New York, im Concertgebouw Amsterdam, in der Wigmore Hall London, der Philharmonie Köln, der Kosciuszko Foundation New York, im Beethovenhaus Bonn, der Laeiszhalle Hamburg, der Liederhalle Stuttgart, dem Glazunov-Saal St. Petersburg, der Tonhalle Zürich sowie am Lucerne Festival, am Menuhin Festival Gstaad und am Ljubljana Festival auf. Ihre ausgedehnten Tournéen als Mitglied der Mutter’s Virtuosi führten sie 2011 und 2013 in einige der wichtigsten Säle Deutschlands, Österreichs, Chinas, Taiwans und Koreas. Der Regisseur Adrian Marthaler porträtierte sie für das Schweizer Fernsehen in zahlreichen TV-Produktionen, so u. a. mit Bachs Chaconne.

 

Die alleinige Preisträgerin des Max-Rostal-Wettbewerbs für Viola 2000 in Berlin und Trägerin des Swiss Ambassador’s Award wurde vom Freundeskreis der Anne-Sophie Mutter Stiftung unterstützt. Sie studierte Violine bei Aïda Stucki Piraccini, Franco Gulli und Herbert Scherz und Viola bei Christoph Schiller. Ausserdem bildete sie sich bei Thomas Brandis, Herman Krebbers und Rainer Kussmaul weiter. Kurz nach ihrer linguistischen Matura legte sie Lehr-, Konzertreife- und Solistendiplome alle mit höchster Auszeichnung ab.

 

Mirjam Tschopp ist Pädagogin aus Überzeugung, und die Lehrtätigkeit nimmt einen hohen Stellenwert in ihrem Musikerleben ein: 2007 bis 2012 führte sie eine Klasse für Violine und Viola am Landeskonservatorium Innsbruck, wo sie auch Lehrpraxis und Kammermusik lehrte. Seit 2013 unterrichtet sie an der Musikschule Konservatorium Zürich und an den Austrian Master Classes. Ausserdem ist sie Jurymitglied mehrerer Musikwettbewerbe, Expertin an Musikhochschulen und engagiert sich für Rhapsody in School.

 

 

>>> kürzere Versionen auf Anfrage: info[a]mirjamtschopp.com